Professor Gifter – Pressestimmen

 

„Was den literarischen Gehalt des Buches ausmacht, so gelingt es Schenker wie ohne Anstrengung, die Sprache des Erzählens durchzuhalten. Das Mittel der Sprache ist die Ironie; vielfältig gebrochen, lässt diese das Geschehen in der nötigen Distanz. (…) In der Verbindung mit dem Thema kommt eine Satire zustande, der wir Bewunderung nicht versagen können.“

NEUE ZÜRCHER ZEITUNG

 

„Gifter glaubt sich bis zum Schluß, psychisch und physisch verelendet, immer noch am Ziel seiner Wünsche. Der Autor versteht es, aus dieser Konstellation manchen sarkastischen Funken zu schlagen. Ein wahrhaft grimmiger Humor bricht sich an einigen Stellen Bahn.“

FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG

 

„Also eine ins (fast) Perfekt-Britische verfremdete Autobiographie? (…) Ich glaube eher, Walter Schenker ist ein ganz raffinierter Dialektiker, ähnlich seinem Landsmann Robert Walser, an den mich der Roman „Professor Gifter“ immer wieder erinnert hat. (…) Hinter solchen Sätzen, die erzbürgerliche Maximen transportieren und so scheinbar harmlos auf ein D´accord mit dem Leser aus sind, verbirgt sich, toll maskiert (weil überhaupt nicht maskiert), der ganz normale Lebens-Irrsinn. Den zu provozieren, scheint mir, war Walter Schenkers Schreib-Absicht.“

FRANKFURTER RUNDSCHAU

 

„Ein scharfsinniges, in der Analyse rücksichtsloses, böses Buch (…).“

SÜDDEUTSCHE ZEITUNG